Meerrettich

Warum Meerrettich so wertvoll ist

Die Wurzel enthält natürliche Senfölglykoside, die im Körper eine Vielzahl wohltuender Effekte entfalten können:

 

+ Natürliche antibakterielle Wirkung – Senfölglykoside wirken wie ein pflanzliches Antibiotikum und können dabei unterstützen, Infektionen im Körper zu hemmen.

+ Unterstützung der Atemwege – Die Schärfe fördert das Lösen von Schleim und erleichtert so das Atmen bei Erkältungen.

+ Anregung der Verdauung – Meerrettich stimuliert die Produktion von Verdauungssäften und kann Blähungen lindern.

+ Stärkung der Abwehrkräfte – Bei regelmäßiger Anwendung kann die Wurzel zur Erhöhung der natürlichen Immunfunktion beitragen.

+ Entzündungshemmende Eigenschaften – Bei äußerlicher Anwendung kann Meerrettich Schmerzen und Entzündungen, zum Beispiel bei rheumatischen Beschwerden, reduzieren.

 

Wer saisonal, nährstoffreich und naturverbunden essen möchte, findet im Meerrettich einen hervorragenden Begleiter durch Herbst und Winter. Eine frische Wurzel im Kühlschrank oder Keller ist in dieser Zeit fast schon ein Muss und vielseitig einsetzbar.

 

Lagerung und Verarbeitung

Auch eingefroren lässt sich Meerrettich problemlos aufbewahren. In gefrorenem Zustand lässt er sich sogar leichter reiben, ohne dass er die typischen, tränentreibenden Dämpfe in voller Stärke freisetzt.

 

Ein praktischer Tipp:

Die frisch geriebene Wurzel einatmen – die ätherischen Öle wirken befreiend bei Husten und Schnupfen.

 

Inhaltsstoffe

Ätherische Öle (Senfölglykoside)

Vitamin C

Kalium

Wirkung (traditionell überliefert)

antimikrobiell 

durchblutungsfördernd

verdauungsanregend

schleimlösend

schweißtreibend

harntreibend

 

Alle Pflanzenteile besitzen einen scharf-kresseartigen Geschmack. Blätter, Blüten und Wurzel sind essbar und vielseitig nutzbar:

+ Blätter ab März als würzig-scharfes Gewürz,

+ Blüten von Mai bis Juli als dekorative, aromatische Beigabe.

 

Hinweise zur Anwendung

Nicht anwenden bei Kindern unter 4 Jahren.

Bei sehr empfindlicher Haut kann äußerliche Anwendung zu Reizungen führen.

Empfindliche Personen sollten vorsichtig sein: In seltenen Fällen kann die innere Anwendung Magen- oder Darmreizungen verursachen; auch Nierenentzündungen sind möglich.