...mein Vorrats-Crunch für Salate, Suppen & zwischendurch
Dieses Ofen-Granola mache ich gern gleich auf Vorrat. Ein Glas davon steht fast immer bereit – für den letzten Schliff auf Salaten, als Topping auf Suppen oder einfach zum Wegsnacken aus der Hand. Knusprig, nussig, leicht süß und salzig … einfach himmlisch.
Manchmal braucht es gar nicht viel: ein bisschen Zeit, warme Milch, weichen Teig unter den Händen und natürlich eine gute Portion Liebe.
Dieses Brioche ist genau so eines: weich, duftend, leicht süß und einfach wohltuend.
Ein Rezept, das entschleunigt und die Küche mit einem ganz besonderen Duft füllt.
Es gibt kaum etwas Schöneres, als den Duft von frisch gebackenem Brot, der durch die Küche zieht. Ein selbstgemachtes Baguette bringt nicht nur wohlige Wärme ins Haus, sondern auch ein Stückchen französisches Lebensgefühl auf den Tisch. Und das Beste: Du brauchst dafür nur wenige Zutaten und ein wenig Geduld.
Zutaten für 3 kleine oder 2 große Baguettes:
10 g frische Hefe
300 ml lauwarmes Wasser
1 Prise Zucker
380 g Dinkelmehl (oder Weizenmehl)
1 TL Salz
So geht’s:
Teig ansetzen: Löse die Hefe zusammen mit der Prise Zucker im lauwarmen Wasser auf. Gib das Mehl und das Salz hinzu und rühre alles mit einem stabilen Holzlöffel kurz durch, bis sich die Zutaten zu einem feuchten, klebrigen Teig verbunden haben.
Ruhen lassen: Decke die Schüssel mit einem Tuch ab und lass den Teig für etwa 2 Stunden an einem warmen Ort gehen. Er darf in Ruhe aufgehen und sein Volumen ordentlich vergrößern.
Formen: Bestäube deine Arbeitsfläche großzügig mit Mehl und kippe den aufgegangenen Teig vorsichtig darauf. Drücke ihn nicht zu stark herunter, damit die Luftblasen erhalten bleiben – sie sorgen später für die schöne Krume. Bestreue den Teig mit etwas Mehl und teile ihn mit einer Teigkarte in 2 oder 3 gleichmäßige Portionen.
Backen: Lege die Teiglinge sanft auf ein Baguette-Backblech. Wenn du keins hast, tut es auch ein normales Backblech. Wichtig ist, dass die Baguettes ihre Form behalten. Backe sie im vorgeheizten Ofen bei 240 °C Heißluft (keine Umluft!) etwa 20 Minuten lang. Stelle dabei eine hitzebeständige Schale mit Wasser auf den Ofenboden – der Dampf sorgt für eine herrlich knusprige Kruste.
Genießen: Lass die fertigen Baguettes ein paar Minuten auskühlen – und dann heißt es: aufbrechen, reinbeißen und genießen. Ob pur, mit Butter, Wildkräuteraufstrich oder Pesto einfach himmlisch.
Zutaten für das Wald-Knäckebrot:
110 g Dinkelmehl
100 g gemahlene Haferflocken
Je 50 g
Sonnenblumenkerne
Kürbiskerne
Sesam
Leinsamen
1 EL Brennnesselsamen
1-2 TL Tannennadelmehl
½ TL Salz
2 EL Olivenöl
300 ml Wasser
Für dein selbstgemachtes Wald-Knäckebrot beginnst du mit der Zubereitung des Tannennadelmehls. Dafür sammelst du etwa ein bis zwei Handvoll frische Tannennadeln, die du gut trocknen lässt. Wenn die Nadeln vollständig trocken sind, mahle sie in einer Kaffeemühle fein. Damit das Mehl richtig fein wird, siebst du es anschließend um die kleinen Nadelstückchen zu entfernen. Dieses Tannennadelmehl ist nicht nur eine aromatische Besonderheit, sondern steckt voller Vitamine und lässt sich auch für andere Teige verwenden – früher war es tatsächlich unerlässlich im Einsatz, doch mit der Zeit und dem Überfluss an frischen Zutaten geriet es in Vergessenheit.
Nun geht es ans Backen. Heize deinen Backofen auf 170 °C vor und wiege alle trockenen Zutaten, einschließlich deines Tannennadelmehls, genau ab. Gib die trockenen Zutaten in eine Schüssel und vermischen sie gründlich. Anschließend fügst du Öl und Wasser hinzu und rührst, bis sich alles zu einem glatten Teig verbunden hat. Teile den Teig möglichst dünn auf zwei mit Backpapier ausgelegten Backblechen. Das Knäckebrot backst du nun etwa 35 bis 40 Minuten im vorgeheizten Ofen, bis es eine schöne goldbraune Farbe angenommen hat. Nach dem Backen lässt du das Knäckebrot kurz abkühlen und schneidest es in Stücke.
So hast du im Handumdrehen ein herrlich aromatisches Wald-Knäckebrot, das nicht nur einen köstlichen Geschmack bietet, sondern auch einen Hauch von Natur und Wildnis in deine Küche bringt.