Blog

Birkenporling

29.01.2023

 

Heute war ich wieder im Wald unterwegs…


…und habe einen Birkenporling gefunden.

Ich frage mich: "Was kann dieser Pilz, dem ich früher nie Beachtung geschenkt habe, für meine Gesundheit tun?"
In meiner Ausbildung zur Kräuterpädagogin hat eine Freundin über eben diesen Pilz ein Referat gehalten. Leider habe ich wohl nicht ausreichend zugehört, denn ich muss nochmal dazu recherchieren.

Der Birkenporling ist reich an Vitaminen B, C und E, Provitamin, Betacarotin sowie Mineralstoffen wie zum Beispiel Eisen, Kupfer, Selen und Kalium.

 

Ebenso enthält er das Antibiotikum Piptamin. Der Pilz generiert diese Inhaltsstoffe zum großen Teil als Schmarotzer aus der Borke der Wirtspflanze, der Birke. Der Birkenporling wirkt entzündungshemmend, antibiotisch, antiviral und blutstillend, unterstützt die Leber, hilft dem Immunsystem und gleicht Stimmungsschwankungen aus.
Mein erstes gesammeltes Exemplar hatte ich grob geschnitten und zum Trocknen ausgelegt. Nach kurzer Trockenzeit wollte ich den Pilz für einen Tee pulverisieren. Leider ist er dann so fest geworden, dass ich kläglich gescheitert bin.

 

Nun in meinem neuen Versuch habe ich den Pilz in einer alkoholischen Tinktur angesetzt. Somit kann ich das ganze Spektrum an Inhaltsstoffen aus dem Birkenporling ausziehen. Nach ca. 4-6 Wochen wird die Tinktur abgeseiht und kann dann in Tropfenform (2x täglich 5-15 Tropfen auf ein Glas Wasser) bei Bedarf eingenommen werden.  

Noch mehr Infos findet Ihr hier: https://www.kostbarenatur.net/anwendungen-und-inhaltsstoffe/birkenporling/

 



Mein Geheimtipp zur Fettverbrennung & Vitamin A&C Booster 🚀

 

Chicorée

 

Durch seine Bitterstoffe ist Chicorée verdauungsfördernd und regt die Fettverbrennung an, er zügelt den Appetit und hält länger satt. Das enthaltene Vitamin A regt das Zellwachstum an; Vitamin C unterstützt die Abwehrkräfte gegen Erkältungen.

Die Bitterstoffe bleiben auch beim Erhitzen enthalten, das in der Pflanze enthaltene Inulin hat einen positiven Effekt auf die Darmgesundheit.

Als wichtiger Mineralstofflieferant mit Calcium, Kalium, Magnesium und Phosphor sind bei uns täglich wichtige Mineralstoffe auf dem Teller.  In unserer Familie wird schon seit vielen Jahren Chicorée angebaut. Das ist richtig viel Arbeit. Denn nach der Aussaat muss das Feld gepflegt werden. Bei der Trockenheit der letzten Jahre kommen wir nicht umhin, täglich zu gießen. Wenn dann noch eine Mäuse-Überpopulation den Garten in Schach hält, wird es besonders schwierig. Seine Saison hat der Chicorée in der kühlen Jahreszeit. Wir essen dann fast täglich von dem leckeren Kraut. 😋


Mein wichtigster Verbündeter in der Erkältungszeit

 

Spitzwegerich

 

...die Pflanze die nährstoffarme Böden bevorzugt, am Wegesrand und auf Äckern wächst. Noch vor 3 Jahren habe ich ihn kaum beachtet. Heute sammle ich Spitzwegerich für Salat, Tinkturen und Tee. Der Spitzwegerich hat viel Schleimstoffe, Kieselsäure, Gerbstoffe und Vitamin C und B. Meine Spitzwegerich Tinktur nehme ich mit Beginn der Husten- und Grippe-Saison täglich vorbeugend und speziell beim ersten Kratzen im Hals. Ich muss sagen, uns hat der Spitzwegerich in den letzten zwei Jahren sehr geholfen. Als Tee (getrocknet) wenn möglich (wie zur Zeit) auch frisch von der Wiese und als Tinktur für unterwegs. Die immunstärkende, antimikrobielle Wirkung kann bei Entzündungen der Mund- und Rauchen-Schleimhaut Linderung verschaffen. Als Tee kann er bei Katarrhen der Atemwege Linderung bringen.

 

Eine wunderbare Pflanze für unsere Gesundheit direkt von unserer Wiese!